

Honig Haase
IMKEREI
Bereits 2013 beim Start in die Imkerei, mit damals 2 Völkern, war das Ziel, einen Beitrag für den Erhalt der Natur, konkret den Fortbestand der Population Biene zu leisten.
Wir, die Familie Haase, das sind der Imker Thomas, seine Frau Kathrin und die Tochter Johanna Marie wohnen im erzgebirgischen Städtchen Lößnitz, einer alten Bergstadt. In und um Lößnitz gibt es vieles, was eine Biene glücklich macht – unser Grundstück und die umliegenden Nachbargrundstücke sowie eine angrenzende Gartenanlage mit den verschiedensten Gemüse- und Blumenbeeten, Stauden, Obstbäume und Sträucher außerdem Wiesen, Felder mit Blühstreifen und Wälder.
Dass sich unsere Völker in den letzten Jahren so gut vermehrt und entwickelt haben, ist für uns ein Zeichen, dass es ihnen gut geht.
Unsere Bienen, von der Linie Buckfast, leben in mehrstöckigen Bienenkästen (Magazinbeuten) aus Holz im Dadant- Maß, in dem die Königin genügend Platz findet, im geräumigen Brutraum ein zusammenhängendes Brutnest anzulegen, wie sie es auch in der Natur machen würde.
Um die Brut herum lagern die Arbeitsbienen Honig und Pollen ein (Futterkranz), so dass das Volk während Trachtpausen und längeren Regenperioden bestens versorgt ist.
Der Honig, den wir ernten, entsteht in den, über dem Brutraum angeordneten Honigräumen. Hier bauen die Bienen ihre Waben auf den, von mir eingebrachten Mittelwänden (aus eigenem Wachskreislauf hergestellt), in die sie dann den Honig einlagern.
Zwischen Brutraum und Honigräumen liegt ein Absperrgitter, welches verhindert, dass die Königin oder die Drohnen in den Honigbereich gelangen könnten. So wird sichergestellt, dass die Waben der Honigräume nur Honig und keine Brut enthalten.
Wir ernten den Honig ausschließlich von unbebrüteten Waben. Diese werden direkt nach der Entnahme aus der Beute geschleudert. Der frischgeschleuderte Honig läuft durch ein Sieb um evtl. Wachspartikel auszufiltern und wird anschließend zur Ruhe gestellt bis die Kristallisation einsetzt. Mit Beginn der Kristallisation wird der Honig gerührt bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
Jedes Bienenvolk hat seinen eigenen „Charakter“. Manche sind ssanftmütig-friedlich, andere eher misstrauisch, wehrhaft. Über den „Charakter“ des Volkes entscheidet die Königin. Ein Wechsel der Königin, in der Regel alle
2 – 3 Jahre, führt auch zum Wechsel im Verhalten des Volkes.
Die Bienen überwintern zum Teil auf ihren eigenen Honigvorräten. Reichen diese nicht aus, werden sie vom Imker im Spätsommer unterstützt, indem er ihnen Futtersirup auf pflanzlicher Basis zufüttert.
Für die Erhaltung der Bienengesundheit werden keine chemisch- synthetischen Mittel eingesetzt. Es erfolgt zum einen ein regelmäßiger Austausch der Mittelwände. Zum anderen werden zur Behandlung z.B. gegen die Varroa- Milbe organische Säuren (Milchsäure, Ameisensäure) eingesetzt.
Außeredem wird die nicht benötigte Drohnenbrut ausgeschnitten.
Unsere Bienenstandorte
Unsere Bienen sammeln ihren Nektar für unseren Honig hauptsächlich in direktem Umkreis unserer Imkerei, im Erzgebirge, in Sachsen aber auch zum Teil in Thüringen.
Honigbienen haben einen Flugradius von 3 – 5 km und suchen innerhalb dieser Fläche frei nach attraktiven Blüten.
Mit der Wahl der Standorte können wir Einfluss auf die Nektarquellen und somit auf den Honig nehmen.
Mit diesem Wissen sollte der Mensch auch in Zukunft bestrebt sein, den Bienen und Insekten allgemein ein breites Trachtangebot zu schaffen. Das beginnt mit der Auswahl insektenfreundlicher Pflanzen für die Fensterbank und Balkonkästen, setzt sich fort bei der Anlage von Staudenrabatten, Bepflanzung von Nutzgärten, Setzen von Bäumen und Sträuchern usw.
Denn schon Albert Einstein erkannte den Wert der Bienen für den Menschen und brachte es in dem Zitat zum Ausdruck:
“ Wenn die Bienen aussterben, sterben 4 Jahre später auch die Menschen“
Ihr Imker im Erzgebirge
Imkerei in Lößnitz